Reisen

Wohnmobilreise Nordspanien & Portugal


Jakobsweg, Douro & Kastilien

Auf dem Weg der Sterne: Das Erbe der Menschheit mit dem Wohnmobil entdecken

Begleiten Sie uns auf eine außergewöhnliche Reise, die weit mehr ist als eine gewöhnliche Tour. Diese geführte Wohnmobil-Expedition führt Sie von den Pyrenäen über den Jakobsweg in das grüne Galicien, weiter über den portugiesischen Douro bis nach Zentralspanien. Es ist eine Reise durch die Zeit, geprägt von der Spiritualität des Jakobswegs und der unvergleichlichen Dichte an UNESCO-Welterbestätten.

Expertise und Gemeinschaft im Fokus:

Damit Sie sich voll und ganz auf die Schönheit der Landschaften und die Kultur konzentrieren können, bieten wir Ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket:
35 Jahre Erfahrung: Sie werden von einem Reiseleiter begleitet, der Nordspanien seit über drei Jahrzehnten wie seine Westentasche kennt. Profitieren Sie von Insider-Wissen, versteckten Winkeln und einer souveränen Führung, die Ihnen Türen öffnet, die anderen verschlossen bleiben.

Kulinarische Inklusivleistungen:

Gastfreundschaft wird bei uns großgeschrieben. Um die Gemeinschaft zu stärken und die regionale Küche authentisch zu erleben, ist jeden Tag eine gemeinsame Mahlzeit im Reisepreis inkludiert. Ob ein stilvolles Abendessen im Restaurant, ein geselliges Barbecue am Stellplatz oder ein idyllisches Picknick inmitten der Natur – für Ihr leibliches Wohl ist täglich gesorgt.


Erstklassige Stellplätze:

Wir übernachten auf ausgesuchten Camping- oder Wohnmobilstellplätzen mit Strom sowie Ver- und Entsorgung, wobei wir vereinzelt auch die Freiheit des „Freistehens“ genießen, wo dies erlaubt, sicher und besonders reizvoll ist.


Die kulturellen Höhepunkte:

Wir reihen die bedeutendsten Schätze der Iberischen Halbinsel wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Freuen Sie sich auf zahlreiche UNESCO-Welterbestätten:
Der Jakobsweg (Camino Francés) in seiner vollen Pracht.
Die monumentalen Kathedralen und Altstädte von Burgos und Santiago de Compostela
Die „goldene Stadt“ Salamanca und die beeindruckenden Stadtmauern von Ávila.
Das römische Aquädukt von Segovia und die Kulturlandschaft des Douro-Tals.
Die prähistorischen Höhlen von Altamira (Nachbildung)

Erleben Sie die perfekte Mischung aus der Freiheit auf vier Rädern und einer exzellent organisierten Gemeinschaftsreise. Lassen Sie den Alltag im Rückspiegel! Spanien erwartet Sie mit offenen Armen und tief verwurzelter Geschichte!

An- und Abreise:

Ein Wort noch zu Start und Ziel dieser Reise. Da unsere Teilnehmer in der Regel aus ganz Deutschland kommen, macht ein zentraler Treffpunkt in Deutschland wenig Sinn. So fährt jeder – ob schneller oder gemütlicher auf dem für ihn sinnvollsten Weg zum Treffpunkt am Fuß der Pyrenäen, wo die Gruppe sich dann am ersten Tag trifft. Die Reise endet dann an der cantabrischen Küste. Wer mag, hängt noch ein paar Tage Ferien dran oder fährt wieder über eine sinnvolle Strecke nachhause. In jedem Fall sind wir gerne bei der Routenplanung und den möglichen Zwischenübernachtungen behilflich.

Reiseverlauf in Kurzform

1.Tag: Anreise Pyrenäen / Saint Jean Pied de Port (1 Ü) Treffpunkt der Reisenden
2.Tag: Saint Jean Pied de Port – Roncesvalles – Pamplona (1 Ü) – 75 km
3.Tag: Pamplona – Alto del Perdon – Eunate – Puente la Reina – Irache – Logroño Najera (1 Ü) – 120 km
4.Tag: Najera – Santo Domingo de la Calzada – Burgos (1 Ü) – 250 km
5.Tag: Burgos – Olmillos – Fromista – Carrion de los Condes – León (2 Ü) 170 km
6.Tag: Leon – 0 km
7.Tag: León – Hospital de Orbigo – Astorga – Rabanal del Camino – Cruz de Ferro (1 Ü) – 90 km
8.Tag: Cruz de Ferro – El Acebo – Molinaseca – Ponferrada – Villafranca del Bierzo – O’Cebreiro (1 Ü) – 85 km
9.Tag: O’Cebreiro – Sarria – Portomarin – Palas de Rei – Melide – Santiago de Compostela – 170 km (2Ü)
10.Tag: Santiago – 0 km
11.Tag: Santiago – Ponte Maceira – Muros – Carnota – Fisterra (1 Ü) – 155 km
12.Tag: Fisterra – Peso da Regua (2 Ü) – 350 km
13.Tag: Douro Ausflug – 0 km
14.Tag: Peso da Regua – Salamanca (2 Ü) – 300 km
15.Tag: Salamanca – 0 km
16.Tag: Salamanca – Nationalpark Montfragüe (1 Ü) 150 km
17.Tag: Nationalpark Montfragüe – Avila (1 Ü) – 180 km
18.Tag: Avila – Segovia – La Granja de San Ildefonso (1 Ü) – 80 km
19.Tag: La Granja de San Ildefonso – Santillana del Mar (2 Ü) – 350 km
20.Tag: Radtour nach Suances – 20 km
21.Tag: Ende der Reise

Ausführlicher Reiseverlauf siehe unten.

© Open Street Map - Mitwirkende
Karte Reise Jakobsweg – Kastilien
© Open Street Map – Mitwirkende

Reisetermin: 06.10. – 26.10.2026

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Maximale Zahl Wohnmobile: 8 Wohnmobile

Reisepreis

BelegungPreis p.P. in Euro
Doppelbelegung€ 2.990,-
Einzelbelegung€ 3.440,-
Dritte Person im Wohnmobil€ 2.790,-

Reiseleistungen

11 Übernachtungen auf Campingplätzen (Tage 1, 5, 6, 8, 9, 10, 14, 15, 16, 19, 20)
5 Übernachtungen freistehend (Tage 2, 3, 7, 11, 18)
4 Übernachtungen Stellplatz (Tage 4, 12, 13, 17)
19 Mahlzeiten als Restaurantessen oder Barbecue
1 Mittagessen während des Ausflugs Douro (Tag 13)
Tagesausflug Douro mit Kleinbus, Schiff und Zug
Alle Eintrittsgelder (Eunate, Najera, Kathedrale Burgos, Fromista, Kathedrale León, Bischofspalast Astorga, Museum Santiago, Kathedrale Salamanca, Avila, Segovia)
Reiseleitung
Infomaterial

Nicht inbegriffen

Getränke zu den Mahlzeiten
Sonstige Mahlzeiten
Mautgebühren
Fahrzeugkosten, Treibstoff
Trinkgelder

Reiseveranstalter: Univentra, Hamburg
Information und Buchung bei:
Christoph Schankweiler Reisen
info@wohnmobil-rundreisen.de
Tel.: +49 176 47703725

Reiseverlauf

1. Tag, 06.10.2026: Ankunft Campingplatz Pyrenäen
Anreise der Teilnehmer im Laufe des Tages auf einem Campingplatz in der Nähe von Saint Jean Pied de Port am Fuß der Pyrenäen. Die Stellplätze für die erste Übernachtung sind reserviert und die Gäste haben hier die Gelegenheit, Ihre Wohnmobile startklar für die Fahrt auf den Jakobsweg zu machen. Die Stellplätze verfügen über Stromanschluss und am Platz gibt es Möglichkeiten zur Versorgung mit Frischwasser und Entsorgung der Toiletten und des Brauchwassers.
Am Abend hat Ihr Reiseleiter den Grill für einen gemütlichen Kennenlernabend vorbereitet. Für Getränke ist natürlich ebenso gesorgt. A

2. Tag, 07.10.2026: Saint-Jean-Pied-de-Port – Roncesvalles – Pamplona (ca. 75 km)
Nach dem Frühstück, das jeder in seinem Wohnmobil einnimmt, starten wir gemeinsam zu unserer Anreise auf den spanischen Jakobsweg. Wenige Kilometer hinter Saint Jean befindet sich bereits die französisch-spanische Grenze. Nach einer kurvenreichen Fahrt treffen wir uns am Ibañeta-Pass und genießen einen wundervollen Ausblick auf die Pyrenäenlandschaft.
Nach weiteren zwei Kilometern erreichen wir Roncesvalles, die erste Pilgerstation auf spanischem Boden. Das mächtige mittelalterliche Kloster beherrscht den kleinen Ort. Wir besuchen die Pilgerkirche des Klosters und haben auch Zeit für einen ersten Café con Leche in einer der beiden Bars im Ort.
Weiter geht die Fahrt nach Pamplona. Wir fahren wir zu einem Parkplatz, der uns heute Nacht auch als Übernachtungsplatz dient. Zu Fuß und mit einem Aufzug fahren wir in die Altstadt von Pamplona z einer zweistündigen Stadtbesichtigung.
Ein typisches Abendessen in Pamplona ist verbunden mit der Tradition der Pintxos. Im übrigen Spanien auch Tapas genannt, sind Pintxos kleine Häppchen, die in traditionellen und auch modernen Bars angeboten werden. Ein geführter Rundgang führt in drei solcher Bars, in denen sie jeweils ein Getränk (Wein, Bier oder Softdrink) und einen Pintxo erhalten. A

3. Tag, 08.10.2026 : Pamplona – Puente la Reina – Irache – Najera (ca. 120 km)
Nach dem Frühstück brechen wir auf und erreichen nach kurzer Fahrt über den Alto del Perdon das Kirchlein von Eunate. Dieses über 800 Jahre alte Kirchlein wurde als Grabeskirche des Templerordens errichtet. Nur wenige Kilometer weiter liegt ein ganz besonderer Ort: In Puente la Reina treffen die beiden Pilgerwege über die Pyrenäen, der aragonesische und der navarresische Pilgerweg zusammen. Ab hier spricht man vom Camino Frances, dem französischen Weg, weil hier die Pilger aus Frankreich und Westeuropa pilgerten. Wir schauen uns gemeinsam den hübschen Pilgerort an. Der Pilgerweg läuft geradewegs durch den Ort und überquert dann die berühmte Brücke.
Entsprechendes Badewetter vorausgesetzt, fahren wir weiter zum Stausee von Alloz. Hier bietet sich eine wundervolle Gelegenheit zum Baden.
Wir erreichen das wohl bekannteste Weingebiet Spaniens, das Rioja, und fahren über Logroño, die Hauptstadt der Region, in das kleine Städtchen Najera. Rund um die Stierkampfarena des Ortes können wir unser Lager für die Nacht unmittelbar am Rio Najerilla aufschlagen. Ein kurzer Spaziergang führt von dort zum Kloster Santa Maria la Real. Wir besichtigen das Kloster, das 1045 von König Garcia Sanchez III. von Navarra gegründet wurde. Den Tag lassen wir mit einem Restaurantbesuch ausklingen. A

4. Tag, 09.10.2026: Najera – Santo Domingo de la Calzada – Burgos (ca. 100 km)
Weiter geht die Fahrt in das nahegelegene Santo Domingo de la Calzada. Ort und Kathedrale gehen auf den hl. Domingo de Viloria zurück, der sich im 11. Jahrhundert als Eremit besonders um die Jakobspilger kümmerte, indem er eine befestigte Straße (Calzada), eine Brücke über den Rio Oja und ein Pilgerhospiz baute. Kurz nach seinem Tod wurde er bereits heiliggesprochen und im 12. Jahrhundert erbaute man ihm zu Ehren die wundervolle gotische Kathedrale.
Bevor wir nach Burgos kommen, besuchen wir das Karthäuserkloster von Miraflores. Hier finden sich wundervolle Kostbarkeiten spanischer Kunst, wie das Altarretabel des Gil de Siloe.
Nur wenige Kilometer weiter empfängt uns mit Burgos einer der wichtigsten Städte auf dem Jakobsweg. In 850 Meter Höhe inmitten der nordkastilischen Hochebene gelegen war die Stadt einst, bis zum Ende der Reconquista im Jahre 1492 Residenzstadt der vereinigten Königreiche Kastilien und León. Das herausragende Bauwerk ist die imposante gotische Kathedrale Santa Maria.
Nach einem ausführlichen Stadtspaziergang, bei dem unsere Fahrräder zum Einsatz kommen, und einer Audioguide-Führung durch die Kathedrale, essen wir gemeinsam in einem Restaurant zu Abend. Übernachtung auf dem städtischen Wohnmobilstellplatz. A

5. Tag, 10.10.2026: Burgos – Fromista – León (ca. 230 km)
Wir verlassen Burgos und gelangen über Hontanas und die Klosterruine von San Anton nach Castrojeriz. Weiter geht es nach Boadilla del Camino. Von dort fahren wir mit den Fahrrädern entlang des Canal de Castilla bis Fromista und besuchen dort die wundervolle romanische Kirche San Martin aus dem 11. Jhd..
Zurück bei unseren Wohnmobilen fahren wir in die hübsche Kleinstadt Carrion de los Condes und legen dort eine Mittagspause ein.
Am Nachmittag unternehmen wir eine weitere Fahrradfahrt auf dem Jakobsweg. Die Strecke von etwa 18 km durch die Hochebene der Meseta ist bei Jakobspilgern berüchtigt, da sie schnurgeradeaus ohne Schatten über die Hochebene führt.
In dem Weiler Calzadilla de la Cueza erwartet uns dafür eine Pilgerherberge mit kühlen Getränken. Ihr Reiseleiter fährt Sie anschließend mit seinem Wohnmobil wieder zurück zu Ihren Fahrzeugen.
Am frühen Abend erreichen wir León, eine der wichtigsten Städte auf dem Jakobsweg. Hier legen wir einen Ruhetag ein, um uns ausgiebig dem Erlebnis León zu widmen.
Für zwei Nächte übernachten wir auf einem Campingplatz am Stadtrand.
Am Abend speisen wir im Campingplatzeigenen Restaurant und lassen den Tag in fröhlicher Runde ausklingen. A

6. Tag, 11.10.2026: León
Da die Strecke vom Campingplatz ins Zentrum von León nicht unbedingt für Fahrradfahrten geeignet ist, gelangen wir am Vormittag per Taxi in die Altstadt.
Unser Reiseleiter zeigt uns dort die Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran die wundervolle Kathedrale, die mit ihren 1800 m² Fensterfläche auch „Kathedrale des Lichts“ genannt wird.
Auch die Altstadt mit der Plaza Mayor und dem Barrio Humido wird uns begeistern.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Eine Besonderheit der Stadt ist, dass Sie in den Bars und Lokalen der Stadt zu jedem Getränk auch ein Tapa gereicht bekommen.
Am Abend treffen wir uns dann in einem Restaurant und nehmen gemeinsam unser Abendessen ein. A

7. Tag, 12.10.2026: León – Hospital de Orbigo – Astorga – Cruz de Ferro (ca. 100 km)
Der heutige Tag ist sicherlich einer der schönsten auf unserer Reise, vor allem, weil wir an einem ganz besonderen Ort übernachten werden.
Zunächst aber fahren wir zu dem kleinen Pilgerort Hospital del Orbigo und überqueren die längste Pilgerbrücke des Camino.
In Astorga bestaunen wir den vom berühmten Architekten Antoni Gaudí entworfenen Bischofspalast. In einem Restaurant nehmen wir heute ein Mittagessen ein. Dann fahren wir weiter in die karge Berglandschaft der Montes de León.
Anschließend fahren wir einige Kilometer durch die karge Macchia der Montes und gelangen schließlich zum höchsten Punkt des Camino. Wer mag kann die letzten 8 oder Kilometer bis zum Cruz de Ferro auf 1500 Metern zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, Ihr Reiseleiter fährt Sie dann zurück zu Ihrem Wohnmobil.
Eine Übernachtung am Gipfel des Jakobsweg gehört zu den Höhepunkten des Wohnmobil-Caminos. Wolkenlosen Himmel vorausgesetzt, hat der Sternenhimmel ungestört durch künstliches Licht eine geradezu magische Atmosphäre. M

8. Tag, 13.10.2026: Cruz de Ferro – Ponferrada – O Cebreiro (ca. 100 km)
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir auf und fahren vom höchsten Punkt des Jakobswegs hinunter auf etwa 300 Meter. In Molinaseca legen wir eine Pause ein und bummeln über die alte Römerbrücke in den hübschen Ort.
In Ponferrada machen wir einen Fotostopp an der Templerburg, bevor wir weiter nach Camponaraya fahren. Wer mag, kann hier ein weiteres Stück Jakobsweg bis Cacabelos durch die Weinfelder des Bierzo wandern oder per Fahrrad erkunden.
Danach geht es wieder steil bergauf in das urige Keltendorf O Cebreiro, das u.a. die älteste Kirche des Jakobsweges aufzuweisen hat.
Bis zu unserem Campingplatz für heute Nacht sind es nur wenige Kilometer. Das Abendessen findet im Restaurant des Platzes statt. A

9. Tag, 14.10.2026: Sarria – Portomarin – Melide – Santiago de Compostela (ca. 180 km)
Ziel des heutigen Tages ist Santiago de Compostela. In Sarria beginnen die klassischen letzten 100 Kilometer (eigentlich 114 km), die man nachweislich zu Fuß gegangen sein muss, um in Santiago die Pilgerurkunde zu erhalten.
Mittagspause in Portomarin, ein Ort, der in den 1960er Jahren wegen des Baus eines Stausees komplett aus dem Tal auf eine Anhöhe verlegt wurde.
Hinter Melide haben wir noch einmal die Möglichkeit, etwa 5 km Jakobsweg durch galizische Eukalyptuswälder zu wandern.
Am späten Nachmittag erreichen wir dann Santiago und richten uns für 2 Nächte auf dem dortigen Campingplatz ein. M

10. Tag, 15.10.2026: Santiago de Compostela
Am heutigen Tag erkunden wir Santiago de Compostela. Am Vormittag fahren wir mit dem Linienbus in die Stadt, spazieren durch die Altstadt, durch die pittoresken Markthallen und sind rechtzeitig zur täglichen Pilgermesse an der Kathedrale.
Nach einer Mittagspause erfolgt dann eine Besichtigung der Kathedrale und des Kathedralmuseums.
Am Abend genießen wir unser Essen in einem der guten Restaurants rund um die Kathedrale. Per Taxi geht es dann zurück zum Campingplatz. A

11. Tag, 16.10.2026: Santiago de Compostela – Puente Maceira – Finisterre (ca. 120 km)
Nun heißt es wieder Abschied nehmen von Santiago. Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Atlantik. Erster Halt ist nach wenigen Kilometern bereits der hübsche Ort Ponte Maceira.
Nach etwa einstündiger Fahrt erreichen wir dann bei Muros die Atlantikküste. Auf kurvenreicher Strecke an der Küste entlang, mit Stopps an wundervollen Aussichtspunkten gelangen wir nach Carnota und sehen den längsten Horreo Spaniens, einen typisch Galizischen Getreidespeicher.
Am Langustenstrand haben wir die Gelegenheit zum Strandspaziergang und zum Baden. Danach fahren wir hinauf zum Kap Finisterre und zum dortigen Kilometer 0 des Jakobsweges.
Am Nachmittag sind wir dann im Hafen von Fisterra. Entlang der Kaimauer gibt es genügend Platz für die Übernachtung. Gemeinsam essen wir in einem typischen Hafenlokal zu Abend und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Spezialität des Hauses ist eine fantastische Meeresfrüchte-Paella. A

12. Tag, 17.10.2026: Finisterre – Peso da Regua (ca. 350 km)
Am Vormittag brechen wir auf und überqueren nach etwa der Hälfte der Strecke die Grenze nach Portugal. Nach einer landschaftlich reizvollen Fahrt erreichen wir gegen Nachmittag den Ort Peso da Regua am Douro. Wir nehmen Quartier für zwei Nächte auf dem örtlichen Stellplatz, der terrassenförmig am Ufer des Flusses liegt. Nachdem wir uns eingerichtet und erfrischt haben, unternehmen wir einen gemütlichen Spaziergang in den kleinen Ort und speisen am Abend in einem der ausgezeichneten Restaurants des Ortes. A

13. Tag, 18.10.2026: Tagesausflug Douro
Heute ruhen unsere Wohnmobile, denn wir unternehmen einen Tagesausflug am und auf dem Douro durch Portugals bekanntestes Weinbaugebiet.
Wir spazieren zum nahegelegenen Hafen, wo uns ein Kleinbus mit unserer Reiseleitung für diesen Tag erwartet. Zuerst fahren wir zu einem idyllisch gelegenen Weingut, wo wir vieles über den Weinbau und den berühmten Portwein erfahren. Natürlich darf auch eine Probe dabei nicht fehlen.
Mit Stopp an einem herrlichen Aussichtspunkt gelangen wir dann zu einem privaten Restaurant, wo ein üppiges Mittagessen mit portugiesischen Spezialitäten auf uns wartet.
Wieser zurück im Hafen von Peso da Regua besteigen wir ein Ausflugsboot, das uns in gut zweistündiger Fahrt bis zum kleinen Weinort Pinhao bringt. Nach einem etwa einstündigen Aufenthalt fahren wir dann mit dem nostalgischen Zug immer am Douro entlang zurück nach Peso da Regua. M

14. Tag, 19.10.2026: Peso da Regua – Salamanca (ca. 300 km)
Am Vormittag brechen wir auf und gelangen auf einer sehr schönen Fahrt zurück nach Spanien. Wir erreichen in etwa 4 Stunden unser nächstes Ziel Salamanca. Auf einem etwas außerhalb gelegenen Campingplatz nehmen wir Quartier und fahren am späten Nachmittag mit den Fahrrädern / E-Bikes ins Zentrum von Spaniens berühmter Universitätsstadt.
Besonders reizvoll ist die wohl schönste Plaza Mayor Spaniens am Abend. In einem Restaurant essen wir gemeinsam zu Abend. A

15. Tag, 20.10.2026: Salamanca
Heute lernen wir bei einem geführten Stadtrundgang die Altstadt von Salamanca kennen.
Wir sehen die weltberühmte Plaza Mayor, die im frühen 18. Jhd. angelegt wurde und als schönster Platz Spaniens gilt. Weiter erleben wir die bereits 1218 gegründete Universität, die damit die älteste bis heute bestehende Universität Spaniens ist, die alte und die neue Kathedrale und vieles mehr. Nach der Führung stärken wir uns bei einem guten Mittagessen.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. M

16. Tag, 21.10.2026: Salamanca – Nationalpark Montfragüe (ca. 150 km)
Wir verlassen Salamanca und erreichen nach etwa zwei Stunden den Nationalpark Montfragüe.
Unser Campingplatz liegt unmittelbar am Besucherzentrum, sodass wir uns erst einmal gut über Flora und Fauna informieren können.
Anschließend fahren wir zunächst zum Aussichtspunkt Salto del Gitano. Hier erwartet uns das Highlight des Parks, eine große Kolonie von Gänsegeiern und anderen Greifvögeln.
Vom Parkplatz des Parks. Von hier aus können wir die von Korkeichen geprägte Landschaft durchwandern und dabei einen Aussichtspunkt erklimmen, von dem aus man einen wundervollen Blick auf den gesamten Park hat. Der Nationalpark ist Kandidat für das UNESCO-Weltnaturerbe. A

17. Tag, 22.10.2026: Montfragüe – Avila (ca. 180 km)
Am Morgen führt uns eine gut zweistündige Fahrt nach Avila, die Stadt der heiligen Teresa. Nachdem wir unsere Fahrzeuge auf dem örtlichen Stellplatz abgestellt haben, spazieren wir in die wundervoll erhaltene Altstadt, die vollständig von einer Stadtmauer umgeben ist.
Wir unternehmen einen Stadtrundgang, sehen mittelalterliche Plätze, Kirchen und Gebäude, besichtigen die Kathedrale und den Konvent der hl. Teresa.
Am Abend speisen wir in einem Restaurant in der Altstadt. A

18. Tag, 23.10.2026: Avila – Segovia – La Granja de San Ildefonso (ca. 80 km)
Heute fahren wir nur etwa eine Stunde bis zur nächsten sehenswerten Stadt, der Römergründung Segovia.
Wahrzeichen der Stadt ist der hervorragend erhaltene römische Aquädukt, den wir als erstes bestaunen. Dann geht es hinauf in die Altstadt durch mittelalterliche geprägte Sträßchen und Gassen. Seit 1985 gehört die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir besuchen u.a. die spätgotische Kathedrale und die heute als Museum gestaltete Burganlage, die Alcazar.
Am Nachmittag fahren wir zur nur etwa 10 km entfernten ehemaligen Sommerresident der spanischen Könige, La Granja de San Ildefonso. Wir spazieren durch die wundervoll angelegten Gärten, die mit zahlreichen Springbrunnen und Wasserspielen durchsetzt sind.
In La Granja können wir auf einem Parkplatz nahe der Schlossanlage frei übernachten, sodass wir abends gemütlich in dem kleinen Ort essen gehen können. A

19. Tag, 24.10.2026: La Granja de San Ildefonso – Santillana del Mar (ca. 350 km)
Heute haben wir eine längere Fahrtstrecke vor uns. Daher starten wir zeitig und fahren über Palencia in den hübschen Ort Santillana del Mar, unweit der Atlantikküste.
Die mittelalterliche Altstadt lockt mit einer alten Klosterkirche, Palästen und malerischen Plätzen. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Kloster Santa Juliana, eine christliche Märtyrerin aus dem frühen 4. Jhd.. das Kloster wurde im frühen Mittelalter gegründet, die heutige Stiftskirche stammt aus dem 12. Jhd..
Zunächst besuchen wir jedoch die prähistorischen Höhlen von Altamira, deren Felszeichnungen weltberühmt sind. Die Originalhöhlen sind aus Konservierungsgründen nicht mehr für Besucher zugänglich, aber es gibt eine originalgetreue Nachbildung, die wir besuchen können.
Der Campingplatz für unsere heutige Übernachtung liegt nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt. Im Restaurant des Platzes essen wir gemeinsam zu Abend. A

20. Tag, 25.10.2026: Radausflug Playa la Concha (ca. 20 km)
Heute unternehmen wir – schönes Wetter vorausgesetzt – eine gemütliche Radtour an die nahegelegene Küste. Ziel ist der hübsche Küstenort Suances mit seinem schönen, von einer Bucht geschützten Strand. Hier nehmen wir dann auch unser Abschiedsessen ein. Rückkehr nach Santillana und letzte Übernachtung unserer Reise. M

21. Tag, 26.10.2026: Ende der Reise
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von einer erlebnis- und ereignisreichen Reise.